Befreite Liebe   Je länger wir zusammen waren, desto mehr liebte ich Dich und desto vertrauter warst Du mir.   In jeder Bewegung, jeder Geste, jeder Mimik, mit jedem Satz meinte ich, Dich zu erkennen.   Je mehr wir uns aber kannten, desto mehr zerbrach die Vorstellung von Dir - in mir.   Es war die Wirklichkeit, die Illusion Dich zu sehen, geblendet von der Liebe, die nur das Gute sah, in Dir.   Erst Deine Verletzungen, öffneten meine Augen, gaben mir die Kraft, tief in meine Seele zu blicken.   Zerbrochen an der Liebe, die ich Dir einst schenkte, geblendet von dem Verhalten, erniedrigt in meinen Gefühlen wurde mir der Weg  zu lieben, von Dir verschlossen.   Jetzt frage ich mich?   Wie kann ich jemals wieder lieben, wenn ich jede Bewegung, jede Geste, jede Mimik, oder jeden Satz, auf die Waagschale, meiner verletzten Seele leg? Wie kann ich jemals wieder lieben, wenn ich einem Menschen, der mir neu begegnet, ganz unbewusst, mit Dir auf eine Ebene stell?   Weißt Du überhaupt, was Du mir angetan hast?   Kannst Du dir vorstellen, wie schwer all die Verletzungen sind, die ich in mir trag?   Hätte ich die Sehnsucht nicht, die meine Liebe begleitet, die Träume, die meiner Seele entspringen, würde ich an meiner Enttäuschung verzweifeln.   Es ist die Macht der Liebe, die mich Dich vergessen und all dies heute überwinden lässt. Befreite Liebe Wir alle kennen die „rosarote Brille“ der Liebe. Sie zeigt uns alles in einem wunderschönen Licht. Doch was ist, wenn sich die Gefühle immer weiter von einem Menschen entfernen? Einem Menschen, den man glaubt zu kennen und der einen endlos verletzt? Wie kann man jemals wieder lieben, wenn all die Verletzungen einen zu zerbrechen scheinen? Autor des Gedichts: Alexander Hoch, Erschienen im Buch “Flügel aus Liebe im Jahr 2010 © Computerverlag A.Hoch e.K. Gefällt Ihnen diese Webseite oder dieses Gedicht, dann besuchen Sie uns auf facebook. Amor vincit omnia Omnia vincit amor
Gedicht als PDF herunterladen: "Befreite Liebe"